
Freudenberg, 12.02.2012 01:30 Uhr
Neue Wege schlagen in diesem Jahr die Freudenberger Familienzentren ein. Gemeinsam machen sie sich stark für Eltern und Kinder. Denn in Zusammenarbeit mit der Stadt Freudenberg haben das AWo-Familienzentrum "Freudenberger Kleeblatt" und das Ev. Familienzentrum "Sternenzelt" erstmals einen umfassenden Veranstaltungskalender auf die Beine gestellt.
"Ich freue mich, dass im neuen Familienbildungsprogramm umfassende Informations- und Bildungsveranstaltungen ihren Weg in die Öffentlichkeit finden", betont Bürgermeister Eckhard Günther in seinem Vorwort.
Die Idee zum gemeinsamen Veranstaltungskalender hatte Bettina Stäudtner, Leiterin des AWo-Familienzentrums "Kleeblatt Büschergrund". Bei ihren Kolleginnen in der Arbeitsgemeinschaft "Familienbildung in Freudenberg" traf sie auf offene Ohren und viele Ideen. Ob Krabbelgruppen oder Beratungsangebote, ob Kurse oder Vorträge, ob Hebammensprechstunde oder interkulturelle Projekte - das Angebot ist über das ganze Jahr verteilt und kann sich sehen lassen.
Den Auftakt bildet der Vortrag "Schlaue Mädchen -Dumme Jungen", der am 28. Februar in Kooperation mit den Grundschulen und der Universität Siegen um 18.30 Uhr im Rathaus Freudenberg stattfindet.
Wohnortnah und offen für alle Freudenberger Familien zeigt sich das vielseitige Programm. "Das ist eine runde Sache geworden", freute sich Kornelia Six, städtische Gleichstellungsbeauftragte, bei der Präsentation des druckfrischen Flyers.
"Es ist eine Bereicherung", betonte auch Kerstin Kölsch vom Ev. Familienzentrum "Sternenzelt". Sie sehe darin einen Schritt in die richtige Richtung, denn nicht jeder müsse sein eigenes Süppchen kochen. "Wir fühlen uns wohl in der Zusammenarbeit", bestätigte Gisela Dobbelstein vom AWO-Familienzentrum "Kleeblatt Niederndorf". Denn die Arbeit am gemeinsamen Veranstaltungskalender hat auch den Erfahrungsaustausch zwischen den Einrichtungen weiter verbessert.
Abgerundet wird der Familienbildungskalender mit Informationen zu vielen städtischen Angeboten wie dem Jugendtreff "Backes" oder der Stadtbücherei. Wichtige Ansprechpartner für Familien aus dem Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Freudenberg werden ebenfalls genannt.
Einen kleinen Wermutstropfen gab es in der Vorbereitungsphase des Familienbildungsprogramms aber auch. Zwar hatten die Familienzentren alle Freudenberger Kindergärten angeschrieben und eingeladen, sich mit Veranstaltungen an dem Programm zu beteiligen. Doch eine positive Resonanz blieb leider aus. Die Organisatoren sind sich aber sicher, dass bei einer Neuauflage im kommenden Jahr, weitere Partner mit von der Partie sein werden. Erste Ideen für die weitere Zusammenarbeit gibt es sogar schon. "Wir wollen Fahrten und Feste durchführen. Auch die interkulturelle Arbeit und das Miteinander der Generationen wollen wir gemeinsam gestalten", betonte Christa Hessel vom AWo-Familienzentrum "Kleeblatt Freudenberg".
Denkbar sind beispielsweise Computerkurse von Jugendlichen für Rentner. "Es werden sich noch viele Termine ergeben", zeigte sie sich zuversichtlich. Neben der Stadtverwaltung haben sich zahlreiche Sponsoren finanziell am Projekt beteiligt.
Der grün-orange Flyer liegt im Rathaus und vielen öffentlichen Einrichtungen aus. Außerdem wurde er an alle Haushalte verteilt.
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