
Siegen, 22.01.2012 01:30 Uhr
Ende dieses Jahres läuft das Straßensanierungsprogramm der Stadt Siegen aus. Wenn alles gut geht, können im Anschluss an das Vier-Jahrespaket 49 Maßnahmen abgehakt werden. Im abgelaufenen Jahr standen 13 Maßnahmen im Katalog.
"Elf davon sind abgeschlossen, zwei beauftragt", resümmierte die Leiterin der Abteilung Straße und Verkehr, Anke Schreiber, während eines Pressegesprächs. Insgesamt hat die Stadt im Jahr 2011 eine Million Euro auf 9130 Metern verbaut. Finanziert wird das Paket über Rückstellungen. Damit sollten in den Jahren 2009 bis 2012 aufgestaute und unterlassene Instandhaltungen durchgeführt werden.
"Das hat sich im Nachhinein als echtes Erfolgsmodell erwiesen", erläuterte Bürgermeister Steffen Mues. Mit relativ wenig Geld habe man viele Kilometer saniert und wenn es nach ihm geht, soll das Modell auch 2013 weiterlaufen. Dann sind zwar die Rückstellungen aufgebraucht, doch "die Politik wird dafür neue Finanzierungsmöglichkeiten finden müssen", so die Hoffnung des Bürgermeisters.
Einige holprige Buckelpisten im Stadtgebiet wurden im vergangenen Jahr wieder hergerichtet. Dazu zählen: der Bürbacher Weg, die Südstraße, die Herrenwiese, die Bismarckstraße (Weidenau), der Azaleenweg (Weidenau), die Engsbachstraße (Weidenau), die Eiserntalstraße (Eisern), die Olper Straße (Birlenbach), die Sandstraße, die Straße Zur Zinsenbach (Weidenau) sowie die Hofbachstraße in Geisweid. In der Warteschleife stehen die Breite Straße in Weidenau und die Gutenbergstraße in Sohlbach.
Auch für 2012 ist das Bautagebuch gut gefüllt: Insgesamt sollen erneut 13 Maßnahmen umgesetzt werden. 1,8 Millionen Euro werden dafür ausgegeben. Der größte Batzen (631.000 Euro) fließt in die Leimbachstraße, die komplett saniert werden soll. Obwohl das subjektive Empfinden noch keinen Sanierungsbedarf meldet, erklärte Anke Schreiber, warum die Straße unbedingt gemacht werden muss: "Um weitere Schäden zu verhindern, müssen wir jetzt eine neue Deckschicht aufbringen, sonst gehen die Schäden in den Unterbau und dann wird es wieder richtig teuer". So wie bei der Frankfurter und der Eiserfelder Straße: "In diesen Straßen wurde die Aufbringung einer neuen Deckschicht verpasst, und nun müssen beide komplett saniert werden. Beide seien für die Bezuschussung zum Vollausbau angemeldet", erläuterte Schreiber.
Zweitgrößtes Projekt (370.000 Euro) ist im Sommer die Eiserfelder Straße vom Salzbunker bis zum Autobahnzubringer. Folgende Maßnahmen werden ebenfalls in diesem Jahr instandgesetzt: Welterstraße in Weidenau (von Samuel-Frank-Straße bis 1. Eisenbahnkreuzung); Glückaufstraße in Weidenau (ab Brückenende bis Gerhard- Hauptmann-Weg); Untere Dorfstraße in Bürbach (von Siemensstraße bis In der Dell); Am Eichert in Niederschelden (von Alte Dreisbachstraße bis 1. Einmündung Bergmannsweg); Obere Dorfstraße in Bürbach (von Hainbornstraße bis Hausnummer 19); Birkenweg in Eiserfeld (von Talsbachstraße bis Hausnummer 40); Breitenbacher Straße in Kaan-Marienborn (von Ewalds Ecke bis Freibad); Marienborner Straße in Siegen (von Schleifmühlchen 400 Meter Richtung Kaan); Kolpingstraße in Siegen (gesamte Länge); Grobestraße in Siegen (von Samuel-Frank-Straße bis Ende); Höllenwaldstraße in Niederschelden (Teilstück von Bogenstraße bis Felsenbach).
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