
Olpe, 01.09.2010 14:45 Uhr
In den letzten Wochen der Sommerferien war die Anspannung besonders hoch am Olper St.-Franziskus-Gymnasium. Die letzten Schritte auf dem Weg zu einer neuen Zeitrechnung wurden gegangen.
Stundenpläne, Raumpläne, Aufsichten und Verpflegung mussten auf neue Zeiten umgestellt werden, denn mit Beginn des neuen Schuljahres startete die 67,5-Minuten-Unterrichtsstunde. Die herkömmlichen 45 Minuten haben ausgedient.
Im letzten Schuljahr hatte die Schulkonferenz beschlossen, das neue Unterrichtsmodell für eine Probezeit von zwei Jahren einzuführen. Schulleitung, Lehrer, Eltern und nicht zuletzt auch die Schüler versprechen sich von einer längeren Unterrichtseinheit eine Verbesserung der Unterrichtskultur. "Wir haben nicht mehr Zeit auf das ganze Schuljahr gesehen. Aber es ist mehr Zeit in einer Unterrichtsstunde, um sich mit den Inhalten intensiver auseinanderzusetzen", so beschreibt Schulleiterin Dr. Gerlis Görg den Hauptvorteil des neuen Modells. Neue Unterrichtsmethoden, die individuelles Lernen und Fördern erleichtern, sollen so besser eingesetzt werden können.
Es sprachen aber auch zahlreiche weitere Gründe für diese Entscheidung, wie zum Beispiel die leichteren Taschen der Schüler. Statt sechs Fächern werden nun an einem Schulmorgen vier Fächer unterrichtet. Auch die Gestaltung der Pausen soll sich mit dem neuen System, in dem es deutlich längere Pausen gibt, verbessern.
Jetzt heißt es durchatmen: Die organisatorische Umstellung auf das neue Unterrichtsmodell ist gelungen. Nun müssen sich Schüler und Lehrer an das neue Zeitsystem gewöhnen und die Vorteile nutzen.
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