Allendorf, 03.09.2008 09:45 Uhr (Oliver Heimann)
Gegründet im Jahr 1957 hat die Löschgruppe Allendorf heute 30 aktive Feuerwehrleute. "Mit einem großen Anteil von neun direkt auch vor Ort arbeitenden und daher sofort verfügbaren Mitgliedern und der mit 16 Mitgliedern größten Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet Sunderns sind wir als Stützpunktwehr für den Bereich Sorpetal und Stockum heute gut aufgestellt", meint Wehrführer Franz-Josef Clute .
"Das war leider nicht immer so", erinnert sich der Brandoberinspektor heute. "Nur durch unsere Jugendfeuerwehr konnten wir Anfang der 90-er Jahre einen großen Engpass im Bereich der aktiven Mitgliederzahlen überbrücken", erzählt er. In den vergangenen Jahren ist es den Aktiven um Franz-Josef Clute und seinem Stellvertreter, Brandinspektor Robert Weber, gelungen auch zahlreiche neu zugezogene Allendorfer für die Brandbekämpfung im Ort zu rekrutieren.
Im Feuerwehrgerätehaus an der Allendorfer Straße stehen heute drei Einsatzfahrzeuge: Zum einen ist da ein speziell für die Einsatzzwecke der Wehr konzipiertes Tanklöschfahrzeug "TLF 1625" welches 2500 Liter Löschwasser und technisches Gerät bereit hält. Außerdem steht ein Rüstwagen "RW1", welcher technisches Gerät bereithält zur Verfügung. Das Löschfahrzeug "LF8" kommt mit zwei Pumpen sowie technischen Gerät daher und bietet Platz für acht Feuerwehrmännern plus Fahrer. Es wird daher auch oft für die Ausbildung der Jugendfeuerwehr genutzt.
Nach einer mehrjährigen Pause wurde die im Jahr 1977 gegründete Jugenfeuerwehr Allendorf im Jahr 2007 wieder erfolgreich neu ins Leben gerufen. Heute kümmern sich Udo Köring und Moritz Wolf um die fundierte Ausbildung des Nachwuchses. In der 16 Mitglieder umfassenden Jugendabteilung tun auch vier Mädchen ihren Dienst. Die Ehrenabteilung besteht heute aus Alfons Sauer und Alfred Cramer.
Der Schwerpunkt der Vereinstätigkeiten liegt zur Zeit beim Umbau des Gerätehauses. Die früher im Obergeschoss des Feuerwehrgerätehauses befindlichen Wohnungen wurden aufgelöst und können jetzt für die Zwecke der Allendorfer Wehr verwendet werden. "Zur Zeit bauen wir das Obergeschoss in einen Schulungsraum mit angeschlossener Küche um", sagt Clute. Im bisherigen Schulungsraum, der zu einer Umkleidekabine umgebaut werden soll, werden dann die Spinte der Feuerwehleute, die zur Zeit noch in der Fahrzeughalle stehen Platz finden. Bis zum Frühjahr soll das Bauprojekt in Eigenleistung der Mitglieder mit Unterstützung der Stadt Sundern, die das Material stellt, realisiert werden.
Neben den Schulungen und der Instandhaltung der eigenen Fahrzeuge liegt der Allendorfer Wehr auch die regelmäßige Brandschutzerziehung in der örtlichen Schule und im Kindergarten am Herzen. Außerdem unterstützen die Kameraden die ortseigenen Vereine.
Freundschaftliche Beziehungen pflegen die Allendorfer Feuerwehrleute mit den Kameraden der Wehren in Giessen-Allendorf und Birkfeld in der Steiermark.
» Zur Startseite von SauerlandKurier Die große Wochenzeitung im Sauerland