
Der Mensch im Mittelpunkt: Angebote unter einem Dach
Überregional, 02.03.2008 00:00 Uhr (SK
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Kreis eröffnete soziales Servicezentrum am Bismarckplatz
Kreisgebiet. (SK)
"Mit dem neuen Servicezentrum am Bismarckplatz ist der Kreis Siegen-Wittgenstein jetzt noch näher an den Menschen!" Dieses Fazit zog Landrat Paul Breuer bei der offiziellen Eröffnung des Servicezentrums für soziale Beratung, Betreuung und Prävention des Kreises Siegen-Wittgenstein. Der Kreis hat damit maßgebliche soziale Serviceangebote unter einem Dach am Bismarckplatz in Siegen-Weidenau gebündelt. Dort befinden sich jetzt die Erziehungsberatungsstelle, die Regionale Schulberatung, die Betreuungsbehörde, der Regionale Sozialdienst (RSD) Mitte, der Sozialpsychiatrische Dienst (SPDI) Netphen, die Schwangerschaftskonfliktberatung, die AIDS-Koordination, Youth Work, die Dienstleistungen im Rahmen der Zukunftsinitiative Siegen-Wittgenstein 2020 mit "Leben und Wohnen im Alter" und "Familie ist Zukunft" und die Geschäftsstelle der Gesundheitskonferenz.
Die Bündelung dieser Aufgaben an einem Standort macht es möglich, die Arbeit nicht nur an organisatorischen Überlegungen auszurichten, sondern noch stärker an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen. Für die Besucher bedeutet das konkret: Gute Erreichbarkeit, kürzere Wege und umfassendere Beratung in freundlichem Ambiente. Gleichzeitig haben die an diesem Standort zusammengeführten Mitarbeiter die Chance, gemeinsam neue, interdisziplinäre Angebote zu entwickeln und umzusetzen. Breuer: "Der Mensch steht hier klar im Mittelpunkt!"
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile - das war der Leitgedanke bei der Entscheidung, die Beratungs-, Betreuungs- und Präventionsangebote des Kreises Siegen-Wittgenstein an einem Standort zu konzentrieren. Die zahlreichen Gäste der Eröffnung konnten sich von den Vorzügen bei einem Rundgang durch das Servicezentrum selbst überzeugen. Das Servicezentrum ist zudem Teil des neuen Außenstellenkonzeptes des Kreises, mit dem auch im Hinblick auf die Kreishaussanierung, Synergien optimal genutzt werden sollen.
Kreis-Sozialdezernent Helmut Kneppe machte deutlich, dass Beratungsangebote im Rahmen einer regionalen kommunalen Sozialpolitik immer wichtiger werden.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Familien, Kindern und älteren Menschen mit ihren Bedürfnissen. "Probleme sind heutzutage oft so komplex, dass die Kompetenz verschiedener Beratungsinstitutionen gefragt ist. Die haben wir im Servicezentrum unter einem Dach gebündelt und können damit noch passgenauer und individueller helfen", so Kneppe.
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