Olsberg, 17.10.2007 00:00 Uhr (SK )
Grundschüler mit Umweltpädagogin im Wald
Wiemeringhausen. (SK)
Efeusaft wirkt gegen Husten. Das weiß fast jedes Kind. Aber warum brennen Brennnesseln: Warum färben sich im Herbst die Blätter an den Bäumen bunt: Und wie alt können Eichen werden: Die Kinder der dritten Klasse der St. Christophorus-Grundschule in Wiemeringhausen kennen jetzt die Antworten. Die Schüler waren mit der Umweltpädagogin Angelika Körner aus Meschede unterwegs. Dabei gab es viel zu lernen — und vor allem auszuprobieren.
Der Tag mit der Umweltpädagogin stand unter dem Motto "die Kelten".
Freitag kommt "Clanadonia"
Denn am kommenden Freitag, 19. Oktober, gibt die schottische Band Clanadonia ein Sonderkonzert in der Schule — einen Tag vor der "Keltischen Nacht" in Wiemeringhausen.
"Die Kelten lebten tief verwurzelt in der Natur, genau wie später die Indianer", erklärte Angelika Körner den Drittklässlern. "Sie kannten sich zum Beispiel mit Heilkräutern aus, hatten heilige Plätze im Wald, und Dinge, die sie sich nicht erklären konnten, schrieben sie der Kraft von Naturgeistern zu." Unterwegs wurden die Kinder zu keltischen Druiden. Sie sammelten Kräuter und Heilpflanzen, machten eine alte Eiche zum heiligen Baum und gestalteten einen mystischen Platz mit einem Mandala aus Wurzeln, Blättern, Zweigen und Blüten. Bis zum Auftritt von Clanadonia werden auch die übrigen Klassen der Grundschule mit der Umweltpädagogin auf Wanderschaft gehen. Die Kinder der dritten Klasse hoffen nun, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Denn zum Schluss haben sie diese Wünsche in die Blätter eines Baumes geflüstert und dann im Wald versteckt — damit die Waldfee sie abholt. Dabei gelten für keltische Waldfeen die gleichen Regeln wie für Sternschnuppen: Verraten darf man seinen Wunsch natürlich niemandem.
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