Sauerland, 22.08.2007 13:38 Uhr (gb)
Im Prinzip ist das mit dem Dominospiel ganz genauso wie mit dem Musikbusiness: zuerst braucht es ein große Portion an Ausdauer und Beharrlichkeit, um überhaupt bestehen zu können.
Gotthard haben diese Regeln längst kapiert und spielen den Rock’n’Roll, als wäre das alles noch so kinderleicht.„Und wir haben das gute Gefühl, dabei nicht nur zeigen zu können, wo wir stehen, sonder auch, wo wir noch hin wollen.“
Unaufhörlich haben sie als beständiges Team (kein Line-Up-Wechsel in der Urbesetzung) über mehr als 15 Jahre hinweg einen Stein nach dem anderen gesetzt und sind daher nicht umsonst die erfolgreichste Band, die die Schweiz seit Jahren zu bieten hat (zehn Nummer-Eins-Alben, ein Diamant-Award für eine Million verkaufter Alben, drei mal Dreifachplatin, vier mal Doppelplatin, vier mal Platin, ein vergoldete Single).
Am Ziel sind die Eidgenossen allerdings längst nicht.
Das, was auf alt bewährte Art und Weise in den bandeigenen Studios in Lugano aufgebaut und unter der Regie von Leo Leoni in Zusammenarbeit mit Ronald Prent (verantwortlich für Größen von Rammstein bis Herbert Grönemeyer) in den belgischen Galaxy Studios vollendet wird, ist konstruiert, um eine Kettenreaktion loszutreten.
Nummern wie der Hitanwärter „Falling“, das explosiv stampfende „Domino effect“, die anmutige und über alle Maßen atmosphärische Ballade „The Call“, der bis ins Mark groovende „We come alive“, oder aber das smoothe und tief unter die Haut gehende „Where is love when it’s gone?“ lassen dabei keine Wünsche übrig.
Marc Lynn: „Rocker werden beim Lied ,Heal me‘ ihre wahre Freude haben und Lieder wie ,Domino Effect‘ oder ,Master of Illusion‘ betreten neue musikalische Ufer und sind repräsentativ für die harten Gotthard 2007.“ Der Titel „Domino Effect“ trifft dabei ins Schwarze: ein Anstoss und alles läuft von selbst.
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