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"Im Herbst gibt es zu viele Feste"

Hilchenbach, 03.12.2006 00:00 Uhr (ole )

Aktiv- und Wandertage kommen sehr gut an - "Die sind ausbaufähig"

Hilchenbach. (ole)
Hilchenbach bietet feste Feste im Jahr, die auf dem historischen Marktplatz und der Umgebung stattfinden. Dazu zählt das Frühlingsfest, die Herbstkirmes, der Herbstmarkt, das Chresdagsmärktche und die neuen Aktiv- und Wandertage.Angenommen werden sie gut. Aber heißt das, dass die Hilchenbacher wunschlos glücklich sind: Oder haben sie Verbesserungsvorschläge: Welche Veranstaltungen könnten wegfallen und welche sollten bleiben: Thomas Bergmann: "Mir gefallen die Märkte teilweise. Sie sind oft zu kommerziell, Socken, Strümpfe und Gürtel, immer das Gleiche. Der Weihnachtsmarkt und der Herbstmarkt sind zeitlich zu dicht beieinander. Man müsste mehr die Vereine und die Kirchen einbeziehen." Eine ältere Dame meint: "Es sind zu viele Märkte, aber auf den Weihnachtsmarkt will ich nicht verzichten, der Herbstmarkt ist überflüssig". Auch Gertrud Stötzel (64) bestätigt, dass die Attraktivität der Veranstaltungen nachgelassen habe.
Ein älteres Paar findet die neuen Aktiv- und Wandertage prima: "Hier könnte man das Angebot erweitern, Zubehör wie Kleidung, Schuhe, Sportsachen anbieten, das würde Sinn machen." Die Aktiv- und Wandertage wurden bei allen Befragten, soweit ihnen bekannt, sehr positiv aufgenommen. In Erinnerung blieb vor allem auch die Kombination mit dem Kirchenfest am zweiten Tag.
Karin Winkler und Dietmar Zimmermann, Ex-Hilchenbacher, glauben, man müsste mehr ausprobieren: "Früher gab's mal den I-Punkt, der hat die Jugend angezogen, so Dietmar Zimmermann. "Ja, man muss mehr für die Jugend tun", meint auch Karin Winkler, "das Miteinander sollte mehr gefördert werden". "Der Weihnachtsmarkt und die Kirmes müssen unbedingt erhalten bleiben, die haben Tradition, der Herbstmarkt ist zu dicht dran", schließt Zimmermann. Ebenfalls mit Kind unterwegs ist Uwe Vorländer. "Wir gehen als Familie auf jeden Markt, wenn schon etwas angeboten wird, soll man es nutzen. Die Kirmes ist was für die Kinder. Der Herbstmarkt liegt aber — mit nur vier Wochen Abstand — zu nah am Weihnachtsmarkt."

 

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